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Kfz-Zulieferer in Berlin

Als Produzent von Verstärkungen für Kfz-Federungssysteme im Nutzfahrzeug- und SUV-Bereich erschließt die Berliner Firma Roadmaster den russischen Markt. Zielbranchen und Zertifizierungen besprach Geschäftsführer Andreas Müller (im Bild links) am 30.08.2017 mit dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund in Berlin stilecht gegenüber dem Café Moskau. Auf der Off-Road-Messe in der russischen Hauptstadt präsentierte Roadmaster seine Produkte an einem geländegängigen Oldtimer sowjetischer Produktion. Auch in Berlin setzt er auf klassische Fortbewegung – BMW Isetta.

 


Moskau: Business Coffee zu Russlandsanktionen

Zum Business Coffee Mittelstand in Moskau lud der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 24.08.2017 in die Räume der SCHNEIDER GROUP nach Moskau ein. Die zahlreichen Teilnehmer diskutierten intensiv über die Studie zu den ökonomischen Auswirkungen der Russlandsanktionen sowie den von OWC-Herausgeber Ulf Schneider vorgestellten Stand der Überlegungen zum gemeinsamen Wirtschaftsraum Lissabon-Wladiwostok. Anschließend klang der Tag auf der Dachterrasse beim jährlichen Sommerfest des Hausherren aus.

 


Russische Unternehmer kommen zum 3. Deutsch-Russischen Mittelstandstag nach Hamburg

Am 24.08.2017 sprach der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in Moskau mit dem Executive Director des Verbands russischer Mittelständler “OPORA ROSSII“ Andrey Shubin (im Bild rechts) über die konkrete Ausgestaltung der im Mai dieses Jahres begründeten Partnerschaft beider Verbände. So wird eine Gruppe russischer Unternehmer den 3. Deutsch-Russischen Mittelstandstag am 04./05.12.2017 in Hamburg besuchen und an einer Kooperationsbörse mit deutschen Unternehmen am Rande der Jahresleitveranstaltung teilnehmen.

 


Deutsch-Russischer Mittelstandsreport 2017 erschienen

Der diesjährige Deutsch-Russische Mittelstandsreport enthält den Jahresbericht 2016 und legt seinen Schwerpunkt auf die bevorstehende Bundestagswahl. Uns interessiert wie sich die politischen Akteure den Umgang mit Russland in den nächsten vier Jahren vorstellen. Dazu haben wir die jeweiligen Parteivorsitzenden angefragt. Das Feedback reichte vom persönlichen Statement über seitenlange Positionspapiere bis zur Nichtbeachtung unserer Anfrage. Gerne erhalten Sie von uns Ihr persönliches Exemplar. Bitte wenden Sie sich an Frau Cherashneva: cherashneva[at]­druw.­de.  

 


Gouverneur Gordejew in Schleswig-Holstein

Zu Gesprächen mit Politik und Wirtschaft reiste der Gouverneur von Woronesch Alexei Gordejew mit einer Delegation vom 25.-27.07.2017 nach Schleswig-Holstein. Auf dem Programm standen Besuche von Mitgliedsfirmen des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds wie die H. Timm Elektronik GmbH in Glinde, die Amandus Kahl Group in Reinbek und eine Biogasanlage der Firma Armatec FTS südlich von Kiel. Empfangen wurde die Delegation auch von der CDU-Fraktionsspitze im Schleswig-Holsteinischen Landtag, dabei auch Ministerpräsident a.D. Peter-Harry Carstensen.

 


Manufacturers Forum Frankfurt

Zum ersten Mal richtete der OWC Verlag am 30.06.2017 ein Manufacturers Forum in Deutschland aus. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund unterstützte die ganztägige Informationsveranstaltung am Frankfurter Flughafen. Es präsentierten sich u.a. Industrieparks aus Russland, der Ukraine sowie Belarus und diskutierten mit investitionsinteressierten Unternehmen die Besonderheiten ihrer Standorte, darunter der neue Great Stone Industrial Park unmittelbar am Flughafen der weißrussischen Hauptstadt Minsk (www.industrialpark.by).

 


Vor Ort - Fensterprofilfertigung in Nordbaden

Die aluplast GmbH in Karlsruhe hat sich in 30 Jahren zu einem international führenden Anbieter von Kunststoffprofilsystemen im Fensterbau entwickelt. Von 2,5 Mio DM bis zu einem neunstelligen Euroumsatz lag über organisches Wachstum und strategische Zukäufe ein weiter Weg für das Karlsruher Familienunternehmen, das seit etwa 20 Jahren in Russland aktiv ist. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund diskutierte am 30.06.2017 mit Gründer und Seniorchef Manfred Seitz die Entwicklungsmöglichkeiten für aluplast in Russland und die Lage der Branche generell.

 


Diskussion über Russlandsanktionen in Berlin

Am 26.06.2017 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik in Berlin (www.dgap.org) mit Vertretern des politischen Berlins die Auswirkungen der Sanktionspolitik. Anlass war die abermalige Verlängerung der EU-Russlandsanktionen und die Präsentation einer Studie von Berlin Economics, deren Geschäftsführer Dr. Ricardo Giucci sich intensiv mit den volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Russlandsanktionen beschäftigt hat. Die vollständige Studie finden Sie unter diesem Link.

 


Vor Ort - Außenwirtschaft in Nordrhein-Westfalen

Das Netzwerk Außenwirtschaft mit Sitz in Neuss in direkter Nähe zu Nordrhein-Westfalens Hauptstadt Düsseldorf profiliert sich als Ansprechpartner für deutsche Unternehmen mit Interesse an internationalen Märkten. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund diskutierte am 23.06.2017 mit Geschäftsführer Stefan Schmitz Möglichkeiten gemeinsamer Veranstaltungen ab Herbst 2017. Im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW mit vielen im Russlandgeschäft engagierten Mittelständlern soll das Verbandsangebot verstärkt werden.

 


Europa aus Sicht Russlands

Anlässlich des Deutsch-Russischen Empfangs des Wirtschaftsrats der CDU zur Kieler Woche am 20.06.2017 (bei Bestwetter, Bild oben) sprach der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund im kleinen Kreis mit Dr. Vladislav Belov, stv. Direktor am Europa-Institut der Akademie der Wissenschaften in Moskau (Bild unten), über Perspektiven der Kooperation zwischen der EU und Russland. Die differenzierte Analyse der Entwicklung seit 1991 entspricht einem aus russischer Sicht üblichen und aus europäischer Sicht oft unterbewerteten Vorgehen. Nur im Gesamtkontext ist der für alle Seiten unbefriedigende Status quo zu erklären. Hierin könnte der Schlüssel einer Lösung liegen, die über „Minsk II“ hinausgeht.

Dass sich der Wirtschaftsrat der CDU des Themas Russland seit 2015 annimmt ist besonders hervorzuheben. Zum einen wegen des politischen Gegenwinds in weiten Teilen der CDU. Zum anderen weil die traditionelle Teilnahme von Schiffen der russischen Kriegsmarine an der Kieler Woche seit drei Jahren unterbrochen ist. Die von der Stadt Kiel beantragte Einlaufgenehmigung wurde vom Auswärtigen Amt wiederholt nicht erteilt.

 


Russland aus der Sicht der Europäischen Union

Am 19.06.2017, dem Tag der Verlängerung der europäischen Krim-Sanktionen, bekannte sich Knut Fleckenstein, MdEP und Mitglied der EU-Russland-Delegation (Bild), in Hamburg erneut zum Ziel einer strategischen Partnerschaft der EU mit Russland. Dabei kritisierte er den Status quo („wir müssen alle daran arbeiten die Sanktionen wieder abzuschaffen“ … „die EU muss mehr tun, um in der Ukraine eine Lösung zu bewirken“) ebenso wie die weit verbreitete Haltung man könne durch „Nicht-Miteinander-Reden Dinge verbessern“. – Es sollte Ziel sein, dass diese Haltung im Europäischen Parlament mehrheitsfähig wird.

 


Empfang zum Tag Russlands

Der russische Nationalfeiertag fällt seit 1990 auf den 12. Juni. Damals hatte der erste Kongress der Volksdeputierten der „Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik“ die Deklaration der staatlichen Unabhängigkeit Russlands angenommen. Zu diesem Anlass hatte der russische Generalkonsul in Hamburg Ivan Khotulev (im Bild bei der Begrüßung der weit über 200 Gäste) am 12.06.2017 ins traditionsreiche Hotel Atlantic eingeladen. Hierzu waren auch die Teilnehmer der Mitgliederversammlung des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund geladen.

 


Mitgliederversammlung 2017

Am 12.06.2017 fand die Mitgliederversammlung des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds in Hamburg statt. In diesem Jahr war weder der Vorstand neu zu wählen noch eine Satzungsänderung zu beschließen. Daher konnte trotz ausgiebiger Aussprache der formale Teil kurz gehalten werden. Im Jahr 2016 konnte der Verband auf eigenen Veranstaltungen in Deutschland, Moskau, St. Petersburg und Brüssel über 780 Teilnehmer begrüßen und war bei insgesamt 54 Veranstaltungen als Veranstalter, Partner oder Teilnehmer präsent.

 


Alstergespräch Russland

Zum ersten Alstergespräch Russland lud der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 31.05.2017 in die Räume der Hamburg School of Business Administration ein. Andrej Michailov (Bild), dessen Unternehmen ExpoCansta Deutschland GmbH sich auf Messestandbau in Russland spezialisiert hat, gab einen Überblick über Fachmessen und mögliche Präsentationsformen in Russland. Anschließend diskutierten die Teilnehmer über die Delegationsreise nach Woronesch sowie politische Hintergründe zum Umgang mit Russland.

 


Unternehmerreise Woronesch

Zur ersten Unternehmerreise nach Russland reiste der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund vom 24.-27.05.2017 in das Gebiet Woronesch. Der Einladung von Gouverneur Alexej Gordejew (Bild oben) folgten rund 30 Vertreter deutscher Mittelständler (Bild unten beim abendlichen Prasnik mit dem größten Milchbauern Russlands Stefan Dürr am Hochufer des Flusses Don). Das Reiseprogramm war von der russischen Seite optimal organisiert – besucht wurden Unternehmen überwiegend der Agrar- und Lebensmittelproduktion (z.B. KDV, AgroEko, EkoNiva, Molvest) und des Handels (X 5 Retail Group).

Im Rahmen des Business-Forums zum russischen Tag des Unternehmens am 26.05. präsentierten sich weitere Firmen beider Länder und diskutierten Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Rahmen der Panels Agrar (moderiert von Stefan Dürr) und Industrie (moderiert vom CEO des Siemens-Transformatorenwerks in Woronesch Igor Ivanov). Während der Reise konnte unser Reinbeker Mitgliedsunternehmen Amandus Kahl GmbH einen Vertrag abschließen. Die Beteiligten beider Seiten werden die Kooperation fortsetzen und verdichten.

Weitere Impressionen finden Sie hier.

 


Moskau: Kooperationsabkommen mit dem russischen Verband OPORA

Anlässlich des Business Coffee Mittelstand unterzeichneten der Präsident des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds Dr. Thomas Overbeck (Bildmitte) und der Executive Director des russischen Verbands mittelständischer Unternehmen OPORA Andrej Shubin (im Bild rechts) am 24.05.2017 in Moskau ein Kooperationsabkommen. Zur besseren Vernetzung mittelständischer Unternehmen beider Länder soll u.a. eine Kooperationsbörse anlässlich des 3. Deutsch-Russischen Mittelstandstags im Dezember in Hamburg ausgerichtet werden. Von deutscher Seite standen Präsentationen der Unternehmen Kali & Salz, SICK, WOLF Heiztechnik und Zeppelin auf dem Programm.

 


Business Coffee Mittelstand St. Petersburg

Zum Business Coffee Mittelstand lud der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 23.05.2017 in das Siemens-Gasturbinenwerk in Gorelevo bei St. Petersburg. Generaldirektor Nico Paetzold präsentierte im Beisein des stv. deutschen Generalkonsuls Dr. Kordasch bei einer Werksführung die Fertigung der beeindruckenden Produkte (Bild), die anschließend auch über den Hafen Bronka und die russischen Binnenwasserstraßen verschifft werden. Um die Zeit der wirtschaftlichen Krise in Russland zu nutzen wird von Gorelevo auch nach Westeuropa exportiert.

 


Im Dialog – Auslandshandelskammer St. Petersburg

In ihren neu bezogenen Räumen am Newski Prospekt 68 in St. Petersburg (Bild) besprach der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 23.05.2017 mit dem Leiter der AHK-Filiale Nordwest Dr. Christian Altmann die Zusammenarbeit beim 3. Deutsch-Russischen Mittelstandstag im Dezember in Hamburg. Im Rahmen des 60. Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Hamburg und St. Petersburg widmet die Veranstaltung dieses Jahr den vielfältigen wirtschaftlichen Aktivitäten der Metropole an der Newa ein eigenes Panel.

 


Gespräch mit russischen Exporteuren in Moskau

Zur bilateralen Zusammenarbeit zählen auch nach Deutschland exportierende russische Unternehmen. Am 22.05.2017 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund im Moskauer „World Trade Center“ mit Vertretern der relativ neuen staatlichen Organisation Russian Export Center Perspektiven und Strategien der Markterschließung russischer mittelständischer Exporteure in Deutschland. Dabei wurde eine Kooperationsbörse mit deutschen Unternehmen anlässlich des 3. Deutsch-Russischen Mittelstandstags am 05.12.2017 in Hamburg vorbereitet.

 


Jahrestagung der Deutsch-Russischen Juristenvereinigung

Zur diesjährigen Jahrestagung „Rechtliche Zusammenarbeit in politisch schwierigen Zeiten“ lud unser Mitglied Deutsch-Russische Juristenvereinigung e.V. am 18.05.2017 nach Hamburg ein. Themenschwerpunkte waren Streitbeilegung im deutsch-russischen Rechtsverkehr, Schiedsverfahren und Investitionsschutz, Spezinvestkontrakte sowie Steuern und Verrechnungspreise im Russlandgeschäft. Zu vermelden ist auch ein Führungswechsel: der langjährige Vorsitzende Dr. Hans Janus gab sein Amt ab an Prof. Dr. Rainer Wedde.

 


Hintergrundgespräch in der russischen Botschaft

Erstmals gemeinsam mit mittelständischen Unternehmern traf der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 17.05.2017 mit dem Botschafter der Russischen Föderation, Wladimir Grinin in der russischen Botschaft in Berlin zusammen. Das intensive Gespräch fokussierte neben wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für kleine und mittelständische Unternehmen in Russland konkrete Petita engagierter Unternehmen. Dabei waren sich beide Seiten einig den  begonnenen Dialog zu verstetigen.

 


Wie steht Martin Schulz zu Russland? – Businesslunch Berlin mit Niels Annen, MdB

Zur ersten Verbandsveranstaltung in Berlin lud der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 17.05.2017 zu einem Businesslunch Russland ein. „Wie steht Martin Schulz zu Russland?“ lautete die Mittelständler interessierende Frage, über die Niels Annen (Bild), Hamburger Abgeordneter des Deutschen Bundestags und Sprecher der SPD-Fraktion im Auswärtigen Ausschuss, mit uns diskutierte. Dabei wurde deutlich, dass der Ansatz des schrittweisen Sanktionsabbaus – bereits 2016 durch den damaligen Außenminister Steinmeier ins Gespräch gebracht – in das SPD-Wahlprogramm aufgenommen werden soll.

 


Vor Ort - Deutsch-Russisches Museum in Berlin

Ein übergeordnetes Thema des gemeinnützigen Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds ist die Völkerverständigung. Verlauf und Folgen des 2. Weltkriegs haben das deutsch-russische Verhältnis über Jahrzehnte so wesentlich geprägt, dass die bilaterale Verständigung nach 1990 auf viele wie ein Wunder wirkte. Gerade vor dem Hintergrund der Trübung des politischen Klimas in den letzten Jahren darf das unvorstellbare Grauen des Krieges nicht in Vergessenheit geraten. Das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst – zugleich Ort der Kapitulationserklärung im Mai 1945 (Bild) – besuchte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 15.05.2017 mit Mitgliedern.  

 


Hintergrundgespräch mit der CSU

Die Reisen des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer nach Moskau hatten auch mittelständischen Unternehmen Plattformen für Gespräche geboten. Die CSU zeigt ein Interesse am pragmatischen Umgang mit Russland, das gegenwärtig in Berlin nicht die Regel ist. Am 15.05.2017 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund den Umgang mit Russland im Rahmen von Hintergrundgesprächen mit zwei Bundestagsabgeordneten der CSU. Trotz „dicker Bretter“ ist der laufende Dialog sinnvoll, gerade bei schwierigen Themen hängt es auch vom Gesprächspartner ab was wie erreichbar ist.

 


Vor Ort – Industrie- und Anlagenbau für Russland in Berlin

Mit über 25 Jahren Erfahrung bei der Realisierung von Bauprojekten in Russland gehört unser Mitgliedsunternehmen GABEC GmbH zu den erfahrenen Playern im bilateralen Geschäft. Hervorgegangen aus dem Pipelinebau hat GABEC Referenzen im russischen Industrie- und Anlagenbau auch unter klimatisch extremen Bedingungen und bei schwierigsten technischen Voraussetzungen vorzuweisen. Am 15.05.2017 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund die Umsetzung laufender Investitionsprojekte mit dem Geschäftsführender Gesellschafter Torsten Clauß (Bild rechts).

 


Eurasisches Mittelstandsforum

Zum ersten Mal richtete der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 04.05.2017 in Hamburg ein Eurasisches Mittelstandsforum aus. Beiträge auch in Kasachstan und Belarus tätiger Mittelständler beleuchteten Struktur und Chancen der noch jungen Wirtschaftsunion. Ein abschließender Blick auf die Mongolei fokussierte zudem ein mögliches zukünftiges EAWU-Mitglied. Mit einer Besichtigung der neuen Elbphilharmonie sowie abschließender Hafenrundfahrt und Begleitung des Einlaufs der Kaliningrader Viermastbark „Kusenshtern“ zum Hafengeburtstag fand die Veranstaltung ihren würdigen Abschluss.

Um den politischen Dialog weiterzuentwickeln diskutierte mit Jürgen Klimke ein erfahrener Bundestagsabgeordneter der CDU den Umgang mit Russland und Zentralasien. Wie zu erwarten waren sich Referent und Teilnehmer nicht in allen Punkten und Schwerpunktsetzungen einig. Die Haltung der führenden Regierungspartei zu diesem Thema ist zusammengefasst im Positionspapier der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag von November 2016 (unter diesem Link).

 


Hannover Messe 2017

Zum 70. Mal fand die größte Industriemesse der Welt in Hannover statt. Durch das diesjährige Partnerland Polen war der Fokus ohnehin auf die Region östlich von Deutschland ausgerichtet. Produzierende deutsche Mittelständler wie ELATEC, Köster oder Vibitech aber auch große Mittelständler wie LAPP, Weidmüller oder GMT sind unverändert an Russland interessiert und sehen mit moderater Zuversicht ins laufende Jahr. Russland war mit wirkungsvollen Ständen unterschiedlicher Firmen und Organisationen vertreten. Doch wer das Jahr 2013 vor Augen hat, als Russland Partnerland war und Angela Merkel mit Wladimir Putin die Hannover Messe gemeinsam eröffneten, erkennt einen drastischen Unterschied. Interessant war der Auftritt des erst vor eineinhalb Jahren gegründeten Russian Export Centers (www.exportcenter.ru), das Trade Houses in China, Vietnam, Indien und Argentinien gegründet hat – nicht aber in der Europäischen Union. 

 


Vor Ort – Hochschule für Business Administration

Die durch Unternehmen getragene Hamburger Hochschule für Business Administration (www.hsba.de, s. Bild) ist als praxisnahe Fachhochschule interessiert an Russland und Mitglied im Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund. Am 06.04.2017 konkretisierten Hochschule und Verband Überlegungen, berufsbegleitende Studienangebote für deutsche wie russische Executives aufzulegen, die sich den besonderen Anforderungen des bilateralen Wirtschaftsgeschehens widmen. Hierbei spielt St. Petersburg im 60. Jahr der Städtepartnerschaft eine besondere Rolle.

 


Vor Ort - Spezialmaschinenbau in Schleswig-Holstein

Wo Nüsse verarbeitet werden stellt sich das Problem der Auslese. Rohware (im Bild: Pistazien) enthält neben Schalenresten auch Nüsse verschiedener Größe und Güte. Mittels patentierter akustischer wie optischer Verfahren erreichen Maschinen der Ahrensburger Firma Helms Technologie eine fast 100%ige Treffersicherheit. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund diskutierte mit Gesellschafter Dr. Dirk Helms am 04.04.2017 konkrete Marktpotentiale dieser begehrten Technologie in der wachsenden russischen Lebensmittelproduktion.

 


Im Dialog mit Kanzleramtsminister Peter Altmaier

Bevor die Bundeskanzlerin am 02. Mai das erste Mal seit zwei Jahren (!) nach Moskau reist hatte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund Gelegenheit, Kanzleramtsminister Peter Altmaier (Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung) in den Räumen der Friedrichsruher Otto-von Bismarck-Stiftung in kleinem Kreis zum Thema Russland zu befragen. Minister Altmaier erläuterte ausführlich die Beweggründe der Bundesregierung hörte aber auch aufmerksam zu und nahm einige Botschaften deutscher Mittelständler mit. Wir werden den Kontakt halten und ausbauen.

 


Russlandhandel über Lettland

Die baltische Republik Lettland gehört traditionell zu den Ländern, die im Handel deutscher Mittelständler mit Russland eine besondere Rolle spielen. So erfolgen über die Häfen Riga, Liepāja (Libau) und Ventspils (Windau) Transporte von und nach deutschen Häfen. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund diskutierte am 30.03.2017 mit Vertretern der lettischen Botschaft in Berlin auch über Möglichkeiten, die besonderen Angebote Lettlands im deutsch-russischen Handel zielgruppenaffin zu präsentieren.

 


Russisch-Deutsche Handelsgilde in Hamburg e.V.

In den Anglo-German Club an der Außenalster (Bild) lud die Russisch-Deutsche Handelsgilde Hamburg e.V. am 24.03.2017 zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung. Die Gilde – Mitglied des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds – repräsentiert rund 100 Unternehmer im bilateralen Geschäft, darunter viele Importeure russischer Waren. Zudem fördert sie Geschäftsbeziehungen zu russischen Unternehmern in Deutschland und untereinander (www.rdhg.de). Gerne stehen wir für Kontaktvermittlung zu einzelnen Mitgliedsfirmen zur Verfügung.

 


Schwerpunkt Russland bei der Hochschule Wismar

Mit dem Master-Studiengang „Wirtschaftsrecht Russland“ und dem www.ostinstitut.de bietet die Hochschule Wismar einen besonderen Schwerpunkt an. In enger Zusammenarbeit mit der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern konnten die Russlandtage 2014 und 2016 mitveranstaltet werden. Zukünftig wird das Hochschulangebot in Richtung Betriebswirtschaft / Mittelstand erweitert. Damit entsteht eine in der deutschen Hochschullandschaft einzigartige Bündelung für Wirtschaft und Recht in Bezug auf Russland, worüber Prof. Dr. Andreas Steininger am 23.03.2017 mit dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund diskutierte.  

 


Energieprojekte in Russland und Zentralasien

Am 22.03.2017 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund mit Stephan Kohler (links) über unterschiedliche Vorhaben zur Energiegewinnung in Russland und Zentralasien. Vielfach unbemerkt von den Medien werden in vielen Ländern des eurasischen Wirtschaftsraums unterschiedliche Projekte zur Energiegewinnung jenseits fossiler Brennstoffe und zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt, an denen deutsche Mittelständler aktiv teilhaben können. Als langjähriger Geschäftsführer der Deutschen Energie Agentur (dena), ist Stephan Kohler mit der politischen Ebene in Deutschland und Eurasien gut vertraut. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund plant hierzu noch im Frühjahr eine Informationsveranstaltung.

 


Gespräch mit Günther Oettinger

Beim „Politischen Aschermittwoch“ der Mittelstandsvereinigung der Hamburger CDU sprach am 01.03.2017 EU-Kommissar Günther Oettinger über die Zukunft der EU nach dem Brexit und vor einer möglichen „Flüchtlingskrise 2025“. Der Umgang der EU mit Russland war einem anschließenden bilateralen Gespräch mit dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund vorbehalten. EU-Kommissar Oettinger sagte zu, unsere Delegation bei der diesjährigen Reise nach Brüssel Ende Juni zu empfangen.

 


Zertifizierung für die Eurasische Wirtschaftsunion

In der neuen Zentrale der SGS Germany GmbH am Hamburger Rödingsmarkt (Bild) diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 17.02.2017 die Herausforderungen der veränderten Gesetzeslage in Russland für westlich der russischen Grenze etablierte Zertifizierer. Bekanntlich müssen Zertifizierungen nach einer inzwischen abgelaufenen Übergangszeit im eurasischen Wirtschaftsraum erfolgen, wodurch sich das Geschäftsmodell für in Deutschland ansässige Unternehmen grundsätzlich gewandelt hat.

 


Presse-Hintergrundgespräch Russland

Mit Vertretern ausgewählter Qualitätsmedien führte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 16.02.2017 im Restaurant der ehemaligen Hamburger Zeitungsdruckerei Broschek ein Hintergrundgespräch. Auf der Agenda standen die aktuelle Verbandsumfrage zur Einschätzung der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung im Russlandgeschäft sowie die Aktivitäten des Verbands für 2017 in Brüssel, Berlin und Russland. Da keiner der teilnehmenden Redakteure bisher in Russland war nahm die Erläuterung der Hintergründe für russisches Handeln breiten Raum ein.

 


Schiffsmakler-Essen Lübeck

Zum 42. Schiffsmakler-Essen lud die Vereinigung Lübecker Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. am 10.02.2016 stilecht in die traditionsreiche „Schiffergesellschaft“ (Bild). Für die Entwicklung in Deutschlands größtem Ostseehafen ist das Russlandgeschäft traditionell von hoher Bedeutung – auch für die finnische Containerships, Mitglied im Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund. Mit seiner Spezialisierung „Papier“ setzt der Lübecker Hafen auf ein Produkt, das im deutsch-russischen Handel zwar eine große Rolle spielt, aber eine strukturelle Herausforderung darstellt.

 


Von der Ems an die Oka – ELA Container investiert in Kaluga

Die Möglichkeiten eines Containers gehen weit über den Warentransport hinaus. Am Produktionsstandort Haren an der Ems präsentierte Günter Albers, Geschäftsführender Gesellschafter von ELA Container, dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund am 09.02.2016 aktuelle Varianten mobiler Wohn- und Büroelemente, mit denen auch der russische Markt künftig erschlossen werden soll. Das Bild rechts belegt eindrucksvoll, dass man einem Gebäude aus (hier: 16) Containern dank hochwertiger Außenverkleidung und Einrichtung seine Entstehung auf den ersten Blick weder innen noch außen ansehen muss. Nach dem Kauf eines Grundstücks in Kaluga in Gegenwart des Gouverneurs Anatoli Artamonow hat ELA den Produktionsaufbau in Russland aktiv in Angriff genommen. Weitere Standorte in Russland sind bereits geplant.

 


CDU-Fördeforum „Europa – quo vadis?“ in Kiel

Die EVP-Fraktion im Europäischen Parlament lud am 31.01.2017 zusammen mit der Landtagsfraktion der CDU Schleswig-Holstein zu einer Diskussionsveranstaltung über die Zukunft Europas. Bei der gut besuchten Konferenz im Kieler Landtag (Bild oben) skizzierten verschiedene EU-Politiker ihre Visionen von einer Zukunft Europas. Das Missverständnis jedoch beginnt schon beim Begriff. Europa mit der EU gleichzusetzen ignoriert, dass im geographischen Europa das größte Land mit den meisten Einwohnern Russland ist, was von 5 Rednern nicht erwähnt geschweige denn berücksichtigt wurde.

Entsprechend zäh gestalteten sich die Gespräche zu diesem Thema. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund diskutierte mit Joseph Daul, Präsident der Europäischen Volkspartei (Bild unten), dem polnischen EVP-Abgeordneten im Europäischen Parlament Dr. Jan Olbrycht sowie dem Gastgeber und schleswig-holsteinischen EVP-Abgeordneten Reimer Böge intensiv über das Verhältnis EU-Russland und mögliche Wege aus der Krise. Dabei zeigte sich, dass auch im beginnenden vierten Sanktionsjahr die Einhaltung von „Minsk 2“ die Maxime des Handels und Denkens ist. Ein darüber hinausführender Ansatz zur Problemlösung war nicht erkennbar und scheint auch nicht für nötig gehalten. Der Abend zeigte durch vielfache Thematisierung der Belange der östlichen EU-Mitglieder auch, dass das Thema „Osteuropa“ aus Brüsseler Sicht damit offenbar hinreichend behandelt zu sein scheint.

 

Vor Ort – Spezialmaschinenbau in Schleswig-Holstein

Unmittelbar am Nord-Ostsee-Kanal gelegen produziert die als Rüstungsschmiede in den dreißiger Jahren gegründete Walterwerk GmbH Spezialmaschinen für die Lebensmittelproduktion. In den neunziger Jahren bereitete Walterwerk seinen Markteintritt nach Russland vor, seit 2003 werden Waffeln (etwa für Speiseeis „Cornetto“) auch an der Wolga produziert. Am 31.01.2017 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in Kiel auf Geschäftsführungsebene die Lage im Russlandgeschäft des von den Sanktionen nicht betroffenen Traditionsunternehmens.

 


Messe „all about automation“

Zum ersten Mal fand die Messe „all about automation“  in Hamburg statt. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund diskutierte am 27.01.2017 auf der gut besuchten Fachmesse mit Führungskräften deutscher Automatisierungshersteller wie Binder, Halstrup-Walcher, Helmholz, JanzTec, KOCO MOTION, Pantron, PILZ, VDT oder Wieland Electric die Marktsituation spezialisierter Anbieter in Russland. Der traditionell hohen Bedeutung italienischer Hersteller in dieser Branche – auch und gerade im Russlandgeschäft – trugen verschiede Aussteller wie Pizzato, Reer oder Vesta Automation Rechnung.

 


Grüne Woche 2017

Der traditionelle Branchentreff der Lebensmittelbranche erwies sich auch 2017 wieder als Publikumsmagnet. Zwar waren neben Russland auch Belarus und Kasachstan nicht mit eigenen Ständen auf der Messe vertreten. Usbekistan, Aserbaidschan, Georgien, Armenien und – mit dem größten und lebendigsten Stand – die Ukraine jedoch präsentierten Agrarprodukte des erweiterten eurasischen Wirtschaftsraums. Über die Präsentation lukullischer Spezialitäten einzelner Regionen und Länder hinaus nehmen einzelne Themen größeren Raum ein, die auch auf den russischen Markt zielen.

Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund diskutierte am 23.01.2017 auch mit dem Geschäftsführer seines Mitgliedsunternehmens RIELA Karl-Heinz Knoop (im Bild unten links) auf dessen Stand Möglichkeiten, das Geschäft in Russland und angrenzenden Staaten weiter zu entwickeln.

 


Neues Format: Fachgruppen

Um den fachlichen Dialog in ausgewählten Themenfeldern des Geschäfts mit der Eurasischen Wirtschaftsunion zu vertiefen implementiert der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund in diesem Jahr erstmals das Format “Fachgruppe” unter inhaltlicher Leitung von Fachgruppensprechern. Damit folgen wir dem häufig geäußerten Wunsch vieler Mittelständler relevante Fragen im Kreis Interessierter auch in der gebotenen Tiefe behandeln zu können. Auf dem Neujahrsempfang am 16.01.2017 stellte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund das Konzept der neuen Fachgruppen vor. Die Fachgruppe Zoll und Zertifizierung wird geleitet von Alexander Pfaffenrot (Inhaber von APCON Cert, Hamburg, Bild links). Die Fachgruppe Industrie 4.0 wird vertreten durch Robert Hahn, Leiter  Innovation & Entwicklung bei unserem Mitgliedunternehmen CRE Rösler GmbH in Hohenlockstedt. Um die ortsunabhängige Sitzungsteilnahme zu ermöglichen werden technische Möglichkeiten geschaffen. Damit wird der Austausch der Fachgruppenteilnehmer sowohl im Rahmen von Präsenzveranstaltungen als auch (passwortgeschützt) virtuell möglich sein.


Neujahrsempfang

Bei bestem Winterwetter lud der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 16.01.2017 zum Neujahrsempfang. Gastgeber war dieses Jahr die Commerzbank Hamburg, die ihre ideal gelegenen Räume im Dachgeschoss des historischen Gebäudes am Jungfernstieg zur Verfügung stellte. So bot sich den Teilnehmern über die inhaltlichen Aspekte des Russlandgeschäfts hinaus auch ein erstklassiger Ausblick auf die Binnenalster.

Etwa 100 Gäste stießen auf das neue Jahr an und erfuhren von Wolfang Schmidt, Staatsrat der Freien und Hansestadt Hamburg, den Stand der Planungen zum G20-Gipfel im Sommer in Hamburg und zur 60-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft mit St. Petersburg. Anschließend skizzierte Carsten Runde, CEO der Commerzbank Eurasija in Moskau, Chancen und Herausforderungen des russischen Markts zu Beginn dieses durch die US-Präsidentenwahl besonders schwer einzuschätzenden Jahrs. Dabei wurde deutlich, dass der Rubel im Gegensatz zu vielen Weltleitwährungen nach der US-Wahl an Wert gewonnen hat, wodurch für deutsche Exporteure Grund zur Hoffnung besteht.

 


Vor Ort – Maschinenbau in Schleswig-Holstein

Die Produktion von Formen für Werkstücke aus Gummi ist anspruchsvoller als für Werkstücke aus Kunststoff. Das spezielle Know-How der Huber I.T.S. GmbH im südholsteinischen Schwarzenbek (www.huberits.de) fragen auch russische Auftraggeber nach. Durch die Importsubstitution ist der Bedarf an Formen für die Gummiproduktion gestiegen, etwa im Agrarbereich (im Bild rechts: Produktion von Ansaugstücken für Melkmaschinen; Bild: Huber I.T.S.). Am 19.12.2016 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund e.V. mit dem Geschäftsführenden Gesellschafter Michael Huber neue Chancen im Russlandgeschäft.

 


2. Deutsch-Russischer Mittelstandstag

Mit einem klaren Bekenntnis zu Russland als Zukunftsmarkt für deutsche Mittelständler endete der 2. Deutsch-Russische Mittelstandstag in Hamburg. In der Eröffnung äußerte der russische Botschafter Wladimir Grinin (Bild oben) die Hoffnung einer Verbesserung der Beziehungen zwischen Russland und den USA nach der Wahl des neuen US-Präsidenten. Er mahnte eine Normalisierung des deutsch-russischen Verhältnisses auf der Basis gegenseitigen Respekts an und betonte die Bedeutung gerade mittelständischer Unternehmen. Der deutsche Botschafter in Moskau Rüdiger von Fritsch diskutierte mit Unternehmern ausführlich die westliche Russlandpolitik und unterstrich die Rolle des Mittelstands. 90% der in Russland tätigen deutschen Unternehmen seien kleine oder mittlere, oft familiengeführte, Unternehmen. Der Gouverneur und langjährige russische Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew, der seine Region Woronesch in Hamburg präsentierte, lud den Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund und seine Mitgliedsfirmen für Mai 2017 zum Gegenbesuch nach Südrussland ein. Über ihre Erfahrungen auf dem russischen Markt diskutierten anschließend zahlreiche Mittelständler, u.a. der größte Milchproduzent Russlands Stefan Dürr, der Inhaber des bayerischen Pharmaunternehmens Bionorica Prof. Dr. Michael Popp oder Michael Lüdeke, der mit seiner AKB Holding GmbH wegen der Russlandsanktionen Insolvenz anmelden musste. Im Querschnittspanel präsentierten u.a. BDO, Brand & Partner sowie Dagmar Lorenz Lösungen zu Finanzierungen, Verrechnungspreisen und Rechtsfragen.

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Senatsempfang Hamburg

Aus Anlass des 2. Deutsch-Russischen Mittelstandstags richtete die Freie und Hansestadt Hamburg am 12.12.2016 einen Empfang im Kaisersaal des repräsentativen Rathauses aus. Senator Frank Horch, Präses der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg (Bild rechts oben), unterstrich die Bedeutung des russischen Markts auch für den Hamburger Hafen, der in den ersten drei Quartalen 2016 im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von 4,4 % im seeseitigen Containerverkehr mit Russland verzeichnet. Russland steht dadurch wieder auf dem zweiten Rang unter den TOP 10 der Handelspartner des Hamburger Hafens.

Weitere Grußworte an die etwa 200 Teilnehmer richteten der deutsche Botschafter in Moskau Rüdiger von Fritsch, der Gouverneur von Woronesch Alexei Gordejew, der russische Generalkonsul Ivan Khotulev und der Präsident des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds Dr. Thomas Overbeck. Für das anschließende Get-Together bot der klassische Bürgermeistersaal (Bild unten) einen repräsentativen Rahmen.

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Jahresessen für Mitglieder im Überseeclub

Im Vorfeld des Senatsempfangs fand am 12.12.2016 das Jahresessen für Mitglieder des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds im Hamburger Überseeclub statt. Anschließend diskutierte Woroneschs Gouverneur Gordejew u.a. mit Johannes Schönhuber, Generaldirektor ZENTIS Russland, und Benjamin Bidder (SPIEGEL Online) über dessen neues Buch „Generation Putin – das neue Russland verstehen“ und die Perspektiven des russischen Markts vor dem Hintergrund internationaler Entwicklungen wie der US-Wahl.

 


Vor Ort – Familienunternehmer in Bielefeld

Anlässlich des Karrieretags Familienunternehmen bei der Firma GOLDBECK in Bielefeld diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 02.12.2016 das Russlandgeschäft mit exportorientierten Mittelständlern wie ACO, Gundlach Verpackung, ARI Armaturen, Follmann Chemie, Thomas Magnete, Winkelmann, SCHÜCO, Weidmüller, Dresselhaus, Stockmeier oder Böllhoff (Bild). Auch für Lebensmittelproduzenten kommt der Kontakt zur Delegation aus Woronesch beim Deutsch-Russischen Mittelstandstag gelegen. 

 


Vor Ort – Pharma in Bayern

Im Vorfeld des Besuchs von Gouverneur Alexej Gordejew beim Mittelstandstag im Dezember in Hamburg diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 30.11.2016 in Neumarkt i. d. OPf. mit dem Inhaber der Bionorica SE Prof. Dr. Popp Ablauf, Vorteile und Herausforderungen einer Investition im Gebiet Woronesch. Bionorica – das in seiner bayerischen Zentrale auch architektonisch hohe Maßstäbe an seine eigene Gebäude legt (Bild: Bionorica) - plant den Bau einer ersten russischen Fertigungsstätte für Naturheilmittel für eine dreistellige Anzahl von Mitarbeitern im Jahr 2017.

 


Countdown für den Senatsempfang

Aus Anlass des 2. Deutsch-Russischen Mittelstandstags lädt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Teilnehmer am Vorabend der Jahresleitveranstaltung (12.12.2016, 18.30 Uhr) zu einem Empfang mit Wirtschaftssenator Frank Horch. Aufgrund behördlicher Auflagen ist der Anmeldeschluss hierfür schon der 02.12.2016. Der Hamburger Rathausmarkt erstrahlt bereits in stimmungsvoller Atmosphäre (Bild).

 


Gouverneur und zwei Botschafter beim Mittelstandstag

Nach Zusagen des deutschen Botschafters in Moskau Rüdiger von Fritsch und des russischen Botschafters in Berlin Wladimir Grinin hat am 22.11.2016 auch der Gouverneur des Gebiets Woronesch Alexej Gordejew seine Teilnahme am 2. Deutsch-Russischen Mittelstandstag bestätigt. Gouverneur Gordejew wird begleitet von einer Wirtschaftsdelegation, der auch der größte Milchproduzent Russlands Stefan Dürr angehören wird.

 


2. Deutsch-Finnischer Hafentag

Auf dem 2. Deutsch-Finnischen Hafentag am 09.11.2016 in Lübeck hatte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund Gelegenheit, die Chancen des russischen Markts mit Unternehmern uns Logistikern im Finnlandverkehr zu diskutieren. Im reizvollen Kreuzfahrterminal am Travemünder Ostpreußenkai (Bild) konnte während der Veranstaltung hautnah das Passieren finnischer Fähren beobachtet werden. Finnland hat nicht nur wegen der langen gemeinsamen Grenze besonders enge Geschäftsbeziehungen zu Russland, Synergien liegen auf der Hand.

 


Vor Ort – Eisbeinessen in Hamburg

Zum 68. Mal lud die Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. am 04.11.2016 zum Eisbeinessen ins Congress-Centrum CCH am Dammtor. An über 800 (!) Tischen mit je 12 Personen traf sich die Branche mit internationalen Gästen und stellte das Catering damit vor eine bemerkenswerte logistische Herausforderung. Auch wenn das Partnerland 2016 Dubai hieß waren die Herausforderungen des russischen Marktes ein vieldiskutiertes Thema. Dies vor allem, da einige Logistiker (als Seismographen der Konjunktur) wieder anziehende Frachtmengen nach Russland verzeichnen.

 


Hamburger Mittelstand trifft russische Kultur

In Zusammenarbeit mit der Mittelstandsvereinigung der Hamburger CDU fand am 03.11.2016 eine Synthese der Themen Wirtschaft und Kultur im Hamburger Taschaikowsky-Saal statt. Dieser durch virtuose Hochkultur der ausgebildeten Opernsopranistin Valentina Alexandrova (Bild)  geprägte Abend verdeutlichte erneut in welchem Maße klassische Musik imstande ist, Menschen und Kulturen zusammenzuführen. Ergänzt wurden die Darbietungen durch eine virtuelle Führung durch das Pushkin-Museum in Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg.

 


Vor Ort - russische Logistiker in Lübeck

Russische Logistiker hieß der Verband Lübecker Spediteure am 03.11.2016 durch Marco Lütz, auch Vize-Präsident des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds, willkommen. Auf dem weitläufigen Gelände des viertgrößten RoRo-Hafens Europas, das von der Lübecker Hafengesellschaft und von der Lehmann-Gruppe betrieben wird, erhielten die russischen Gäste einen Eindruck von den Hauptumschlaggütern Zellulose und Papier (Bild). Deutsche Zollvertreter waren in der anschließenden Diskussion besonders gefragt.

 


Tag der russischen Logistik in Hamburg

Im „Goldenen Ei“ der Kühne Logistik Universität auf dem Hamburger Grasbrook fand am 02.11.2016 zum zweiten Mal der Tag der russischen Logistik statt. Spediteure und Dienstleister überwiegend aus dem Raum St. Petersburg diskutierten mit deutschen Unternehmensvertretern aus der Logistik Umsetzungshemmnisse und Zukunftstrends im bilateralen Wirtschaftsverkehr, insbesondere die Liberalisierung der staatlichen Regulierung des Außenhandels in Russland und die Besonderheiten des Zollverfahrens in den Seehäfen.

 


Vor Ort – Logistik in Hamburg

„Gelb, schnell, klein, teuer“ – so eine gängige Vorstellung ggü. dem Logistikgiganten DHL, der weltweit 500.000 Mitarbeiter beschäftigt und explizit auch den Transport von Gütern fokussiert, die deutlich größer als Päckchen sind wie ein Blick auf das Firmengelände in Hamburg-Wilhelmsburg nahelegt. Am 24.10.2016 diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund mit und bei DHL im Hamburger Hafen die Herausforderungen im Logistikgeschäft mit Russland.

 


Messe Global Connect in Stuttgart

Auf der diesjährigen Messe Global Connect in Stuttgart gestaltete der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 26.10.2016 gemeinsam mit der SCHNEIDER-GROUP eine Diskussionsveranstaltung zum Thema „Gemeinsamer Wirtschaftsraum Lissabon – Wladiswostok“. Höhepunkt der alle zwei Jahre stattfindenden Messe war der Abendempfang der Wirtschaftsministerin Baden-Württembergs Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut (Bild) mit feierlicher Preisverleihung des Global Connect Awards an die Sick AG und RMA Kehl GmbH & Co KG.

 


Vor Ort – VTB-Bank in Frankfurt

Tragfähige Finanzierungen für Engagements deutscher Mittelständler im Russlandgeschäft sind in der derzeitigen Lage besonders schwer zu identifizieren. Die Gründe sind vielfältig und gelten für deutsche wie internationale Kreditinstitute gleichermaßen. Wenig bekannt ist, dass die westeuropäische Tochter der russischen VTB-Bank nicht unter die Finanzsanktionen fällt. Die Angebote und Marktstrategie der VTB-diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 25.10.2016 in Frankfurt.  

 


Kooperationsbörse Lebensmittelbranche in Kiel

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung und Technologietransfer Schleswig-Holstein GmbH richtete der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 21.10.2016 in Kiel eine Kooperationsbörse mit Vertretern russischer Lebensmittelproduzenten aus. Die durch die Importsubstitution in Russland aktuell aufstrebende Branche verzeichnet bemerkenswerte Wachstumsraten, die mit fast 50 Teilnehmern gut besuchte Veranstaltung machte deutlich wie mittelständische Internationalisierung funktionieren kann.

 


Baltic Sea Forum an der FH Stralsund

Russland war Thema des 22. Baltic Sea Forums der Fachhochschule Stralsund. Vor zahlreichen Studierenden, Hochsulvertretern, des Landes Mecklenburg-Vorpommern und regionalen Unternehmen präsentierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 12.10.2016 die Ergebnisse seiner Delegationsreise zur EU nach Brüssel. Das nordöstlichste Bundesland hat traditionell enge Wirtschaftsbeziehungen zu Russland, die FH Stralsund bietet mit dem Studiengang „Baltic Management“ einen dazu passenden Schwerpunkt an.

 


Deutsch-Russische Konferenz Berlin

Die jährliche Konferenz der Deutsch-Russischen Wirtschaftsallianz führte am 06.10.2016 in Berlin erneut Führungskräfte wichtiger Unternehmen aus beiden Ländern zusammen. Marco Lütz, Vize-Präsident des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds (Bild) präsentierte die zukünftigen Herausforderungen für den Mittelstand im Russlandgeschäft. Breiten Raum nahm die Diskussion über Wege einer Kooperation zwischen europäischer Union und Eurasischer Wirtschaftsunion ein, hierfür waren Experten aus Moskau angereist.

 


Russlandfrühstück Hamburg – 3-D-Metalldruck

Additive Fertigungsverfahren („3-D-Druck“) werden die industrielle Produktion zukünftig nachhaltig verändern: Schichtweise aufgetragenes Pulver aus Stahl, Aluminium oder Titan, das per Laser zu einem Werkstück verbunden wird. Beim Russlandfrühstück Hamburg präsentierte Dennis Schäfer von unserem Mitgliedsunternehmen SLM Solutions AG am 07.10.2016 mögliche Anwendungen von Raumfahrt, Aviation, Automotive, Ersatzteilen in Einzelfertigung bis hin zu individuell angepassten Hüftgelenken. Die SLM Solutions Group AG mit einer Wachstumsrate von in diesem Jahr über 70%  lokalisiert in Russland auch vor dem Hintergrund der Erweiterung der Eurasischen Wirtschaftsunion in den asiatischen Raum. In jeder Hinsicht spannende Zukunftsthemen.


Im Dialog mit den USA

Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund vertritt die Interessen deutscher Mittelständler im Russlandgeschäft und führt hierzu den Dialog mit Politik und Diplomatie auch gegenüber den USA. Am 29.09.2016 hatten wir Gelegenheit uns mit einem hohen Vertreter der Wirtschaftsabteilung des U.S. State Departments in der Berliner Botschaft der USA (Bild) über Folgen und Zukunft der westlichen Sanktionspolitik auszutauschen. Grundlage der Diskussion war eine sehr umfangreiche amerikanische Studie, die die konkreten Auswirkungen der westlichen Sanktionen auf unterschiedliche europäische Länder zum einen und über 800.000 (auch russischer) Unternehmen zum anderen evaluiert. Interessant ist, dass Washington gegenwärtig die Stimmungslage zu diesem Thema auch in Deutschland auslotet.


Gemeinnützigkeit zuerkannt

Am 28.09.2016 hat das Finanzamt Hamburg-Nord dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund e.V. auf Grundlage der Satzung in der Fassung vom 24.03.2016 die Gemeinnützigkeit zuerkannt. Der Verein erfüllt die satzungsmäßigen Voraussetzungen der §§ 51, 59, 60 und 61 AO und ist damit berechtigt, für Mitgliedsbeiträge und Spenden Zuwendungsbestätigungen („Spendenquittungen“) auszustellen, die als Betriebsausgabe i.d.R. voll abzugsfähig sind.   

 


Vor Ort – Klassikkonzert bei der Helling GmbH

Zu Ehren seiner Frau gab Prof. h.c. Nathanael Riess, Geschäftsführender Gesellschafter der Hamburger Helling GmbH (Bild) und Ehrenprofessor der Technischen Universität Woronesch am 28.09.2016 in Kooperation mit dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund und im Beisein des russischen Generalkonsuls Ivan Khotulev ein klassisches Konzert. Der in St. Petersburg geborene Cellist Fjodor Elesin (im Bild rechts außen) spielte Werke auch russischer Künstler und entführte die zahlreichen Zuhörer mittelständischer Unternehmen in dem hierfür neu eingerichteten Konzertsaal des Helling-Firmengebäudes „in eine andere Welt“. Die Völkerverständigung über den Weg der Musik zu flankieren ist gemeinsames Anliegen unseres Mitgliedsunternehmens Helling und unseres Verbands.


Vor Ort – Hamburger Hafenabend St. Petersburg

Das jährliche Highlight unseres Mitglieds Hamburg Hafen Marketing e.V. im Russlandgeschäft ist der Hafenabend in St. Petersburg, bei dem der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 22.09.2016 den Dialog mit Carriern aus beiden Ländern intensivierte. Andreas Rieckhof, Staatsrat der Hamburger Wirtschaftsbehörde, verwies bei seiner Eröffnung auf die im kommenden Jahr 60 Jahre bestehende Städtepartnerschaft und auf den Besuch von Wirtschaftsminister Gabriel beim russischen Präsidenten Putin. Die Veranstaltung wurde überwiegend von russischen Firmen besucht.


25 Jahre Fährverbindung Kiel – Ust Luga

Am 22.09.2016 beging der Seehafen Kiel und der westlichste Hafen Russlands Ust-Luga ihr 25. Jubiläum des Bestehens einer Regelfährverbindung. Gemeinsam mit den Logistikern CIS Cargo und Pul-Trans etablierte sich über die Jahre eine insbesondere bei Massengütern bewährte Schiff-Bahn-Verbindung. Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer des Seehafens Kiel (Bild) berichtete über Entwicklung und Perspektiven dieser Ostsee-Relation, die mit einer anschließenden Vertragsunterzeichnung auch formal unterstrichen wurde. Norddeutschlands Häfen haben unterschiedliche Schwerpunkte im Russlandverkehr herausgebildet.


Vor Ort – St. Petersburgs neuer Hafen Bronka

Der St. Petersburg vorgelagerte Tiefwasserhafen Bronka ist über Autobahn, Ringstraße via Kronstadt und Bahn verkehrsgünstig gelegen. Aktuell steht die Auslastung zwar in keinem Verhältnis zur möglichen Kapazität, jedoch ist Wachstum durch Verdrängung des Hafenbetriebs aus dem Stadtraum vorprogrammiert. Wie CEO Dr. Stefan Wilkens (im Bild rechts) am 22.09.2016 auch dem Deutsch-Russischen Wirtschaftsbund erläuterte hat sich der neue Hafen bereits etabliert als Umschlagpunkt auf Binnenschiffe, die über die Wolga kasachische Häfen am Kaspischen Meer erreichen.


German Center Moskau

Zu den zahlreichen Business-Centern für deutsche Mittelständler in Moskau zählt auch das German Center der LBBW, das der Deutsch Russische Wirtschaftsbund am 21.09.2016 besuchte. Repräsentativ und doch mittelstandsnah hatte auch das verkehrsgünstig gegenüber der neuen Metro-Station „Technopark“ gelegene „German Center“ seit 2014 einen erheblichen Aderlass zu verzeichnen. Doch die Talsohle scheint durchschritten – für die nächsten Monate sieht es besser aus: Erste Anzeichen einer verhaltenen Erholung gerade mittelständischer Wirtschaftsaktivitäten in Russland.


Russlandfrühstück Moskau – Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok

Gut besucht war das Russlandfrühstück Moskau, das der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 21.09.2016 bei der SCHNEIDER GROUP zum Thema „Strategische Überlegungen zum Russlandgeschäft und Brüssel 2016“ veranstaltete. In seiner Funktion als Herausgeber des OWC Verlags für Außenwirtschaft berichtete Ulf Schneider über Ansätze der Wirtschaft, die Vision vom einheitlichen Wirtschaftsraum Lissabon – Wladiwostok ungeachtet der gegenwärtigen politischen Hemmnisse zur pragmatischen Umsetzung zu verhelfen. Ein ambitionierter aber nicht illusorischer Weg.  


Vor Ort – Automotive in Baden-Württemberg

Beim Mittelständler Allgaier im schwäbischen Uhingen entstehen im Bereich Automotive etwa Kraftstofftanks, Kotflügel oder Heckklappen bekannter Premiumautomobile in hocheffizienten Fertigungsverfahren. Im Bereich Process und Technology ist bei der Fertigung von Sieben aller Größen und Verwendungen viel Handarbeit und Erfahrung gefragt. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund sprach am 16.09.2016 in Uhingen über Strategien im Russlandgeschäft. So können Industriekunden in einem Testlabor das Sieben Ihrer Materialien testen, ein Akquisitionstool, das gerne angenommen wird.


Messe AMB in Stuttgart

Auf der AMB-Messe in Stuttgart diskutierte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 16.09.2016 mit mittelständischen Maschinenbauern wie Spinner, DMG MORI, Hermle, FFG,  IRCO Breuning, Weiler, Doosan oder Winema aktuelle Herausforderungen im Russlandgeschäft. Insbesondere Finanzierungsfragen standen im Vordergrund. Die internationale Ausstellung für Metallbearbeitung findet alle 2 Jahre statt und zählt zu den Top 5 Messen weltweit für die Zerspantechnik.

Die Branchenzeitung PRODUKTION thematisierte in ihrer Messeausgabe Russland ausführlich. Zwar ist die Bedeutung der Sanktionen nicht ursächlich für die wirtschaftliche Entwicklung Russlands und die Parameter und Folgen ausführlich diskutiert. Allerdings weist PRODUKTION auf einen wichtigen Faktor hin: wenn die russische Wirtschaft wieder anspringt und sind die Sanktionen bis dahin noch immer in Kraft geraten europäische (und damit deutsche) Lieferanten dauerhaft ins Hintertreffen.


Arbeitskreis Russland der IHK Stuttgart

Bei der Sitzung des Arbeitskreises Russland der IHK Region Stuttgart berichtete der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 15.09.2016 über seine Aktivitäten in Brüssel. Praxisberichte zu Zollfragen der Spedition Militzer & Münch sowie F &G Logistics rundeten das Bild ab. Das Gremium trifft sich quartalsweise und umfasst Vertreter zahlreicher der mittelständischen Firmen und Dienstleister aus einer der technologie- und exportfokussiertesten Regionen Deutschlands, z.B. Eisenmann, Ness, Stihl, SATA, Allgaier, TüV Süd, LOXX, Güpo, Alfred Kiess sowie Euler Hermes, der DZ Bank und der LBBW.


Russland-Frühstück Stuttgart

Zum ersten Russland-Frühstück in der Hauptstadt Baden-Württembergs lud der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 15.09.2016 in die Räume der Euler-Hermes Kreditversicherung nach Stuttgart-Degerloch. Neben den politischen Aktivitäten des Verbands in Brüssel diskutierten die Vertreter schwäbischer Mittelständischer Strategien zur Optimierung des Russlandgeschäfts. Interessant waren die unterschiedlichen und kreativen Wege, die sich seit 2014 herausgebildet haben um zumindest einen Teil des Geschäfts zu realisieren.   

Jens-Konrad Oehlschlägel (Bild oben) skizzierte die Vorgehensweise der Allgaier Process Technology, ehe Felix Brücher, Leiter Vertrieb Südwest- und Ostdeutschland bei Euler-Hermes einen Überblick über die aktuelle Deckungspolitik für Exporte und Investitionen gab. Wegen der hohen Bedeutung des südwestlichsten Bundeslandes für die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen ist noch 2016 eine zweite Veranstaltung des Deutsch-Russischen Wirtschaftsbunds in Stuttgart in Planung.  


Business Tea Mittelstand in Frankfurt/M

Zum Business Tea Mittelstand lud der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 14.09.2016 in die Räume seines Mitglieds Ronnefeldt Tea in Frankfurt-Bockenheim. Jörg Reichert, Sales Director bei Ronnefeldt auch für Russland (im Bild 3. von rechts) erläuterte die Auswirkungen der Gegensanktionen auf den Lebensmittelexport und Strategien damit umzugehen. Die Produkte des familiengeführten Unternehmens finden sich weiterhin in der gehobenen Hotellerie und Gastronomie zwischen Königsberg und Wladiwostok. Im Anschluss bot Ronnefeldt den Teilnehmern eine professionelle Teeverkostung, die neue Horizonte eröffnete.  


Vor Ort – Zerstörungsfreie Materialprüfung in Hamburg

Unser Mitgliedsunternehmen Helling GmbH hat sich auf die Herstellung von Substanzen und Verfahren zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung spezialisiert. Im Helling-Gebäude bietet die Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung e.V. auch praktische Ausbildungsgänge an (s. Bild). Das Russlandgeschäft ist für den Eigentümer und gebürtigen Bessarabiendeutschen Nathanael Riess seit Jahrzehnten wichtig. Für seine vielen Aktivitäten erhielt er u.a. eine Ehrenprofessur der Universität Woronesch. Am 13.09.2016 vereinbarte der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund eine weitergehende Zusammenarbeit.


Vor Ort – Messe SMM in Hamburg

Auf der diesjährigen Welt-Leitmesse der maritimen Wirtschaft „SMM“ in Hamburg präsentierten über 2.000 Aussteller aus fast 70 Ländern aktuelle Trends für Schiffbau, Maschinen und Meerestechnik. Keine andere Ausstellung verfügt über ein vergleichbar breites Spektrum internationaler Aussteller und Besucher und dient so als Gradmesser für die Erfolgsaussichten der Branche. Mit einem umfassenden Programm aus Konferenzen, Symposien und Workshops zu wichtigen globalen Themen bildet sie den perfekten Rahmen für die gesamte maritime Industrie. Die zahlreichen Aussteller aus Russland trafen sich am 05.09.2016 auf dem Traditionsschiff Rickmer Rickmers an den Landungsbrücken. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund führte am Folgetag vor Ort Gespräche zur bilateralen Geschäftsentwicklung.


Dialog mit der Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU

Zu einem intensiven Meinungsaustausch über Erfahrungen und Erwartungen deutscher Mittelständler im Russlandgeschäft traf der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund am 07.09.2016 in Berlin die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU vertreten durch den stv. Bundesvorsitzenden Dr. Rolf Koschorrek (im Bild links) und Hauptgeschäftsführer Thorsten Alsleben (rechts). Der Dialog mit der führenden deutschen Regierungspartei ist besonders wichtig, da die Partei auf einem transatlantischem Selbstverständnis fußt und das Thema Russland es in der CDU traditionell schwer hat.  


Vor Ort - Polyurethan-Maschinenbau im Rheinland

Der Hersteller von Maschinen für die Verarbeitung von Polyurethan Hennecke GmbH in St. Augustin stärkt nach dem Eigentümerwechsel 2015 das internationale Geschäft. Der Deutsch-Russische Wirtschaftsbund sprach am 01.09.2016 u.a. mit Dr. Miodrag Konstantinovic über die weitere russische Markterschließung des 1945 gegründeten rheinischen Mittelständlers, dessen Produkte dazu beitragen etwa Schaumkunststoffe im Bereich Automotive zu verarbeiten oder Kühlschranktüren zu isolieren.

Das frühere Tochterunternehmen der Bayer AG ist seit langem in Russland etabliert. Die Möglichkeiten Polyurethan etwa in der russischen Bauindustrie einzusetzen bieten enormes Potential auch für Maschinenbauer. Ein besonders prominentes Beispiel der bilateralen Kooperation findet sich auf dem Fabrikgelände: die Außenverkleidung der Ostsee-Pipeline Northstream wurde von Hennecke-Maschinen gefertigt (s. Bild).